TUSCH goes Theaterscoutings

Der Vorstellungsbesuch im jeweiligen Partnertheater ist fester Bestandteil der Theater und Schul-Kooperationen bei TUSCH Berlin. Um den Blick über den Tellerrand des eigenen Partnertheaters in die Welt-Hauptstadt der freien Theater- und Tanzszene zu werfen, bieten TUSCH und Theaterscoutings Berlin im Schuljahr 2017/18 ein gemeinsames Format an: Regelmäßig werden passende Vorstellungen in der freien Szene ausgesucht und zusammen mit einer exklusiven Stückeinführung/ Mini-Workshop für Schüler*innen angeboten.

„SCHWEIGEN IMPOSSIBLE“ des Theater Thikwa am 24. Mai 2018

Zu unserem zweiten Kooperationsabend mit Theaterscoutings Berlin laden wir zu „SCHWEIGEN IMPOSSIBLE“ des Theater Thikwa am Donnerstag, 24. Mai 2018 ab 20:00 Uhr im Theater Thikwa /// Fidicinstraße 40 ///10965 Berlin ein. Über das Stück: Wie geht das mit der Verständigung, wenn der eine schwadroniert, der andere kaum verständlich interveniert, eine Dritte behauptet, das alles zu verstehen, ein Vierter mit Gebärdensprache zu Hilfe eilt und ein Fünfter das alles in Tanz übersetzt? Eine Begegnung von Übersetzern, Dolmetschern und Besserwissern mit Körpersprachlern und Lautmalern. Über ernsthafte Versuche, heillose Verirrungen und humorvolle Konsequenzen. Eine sprach-musikalische und tänzerische Forschungsreise an den Ort der Hörbarkeit von Gedanken. Mit einem Nachgesprächsformat für Schüler*innen.

Anmeldung: bis 20. März 2018 unter lena.blessing@tusch-berlin.de oder: 030 247 49 856

 

„Schubladen“ von She She Pop | 18. Dezember 2017

Den Auftakt haben wir mit „Schubladen“ von She She Pop am 18. Dezember 2017 im HAU – Hebbel am Ufer gemacht. Über das Stück: She She Pop, alle im Westen aufgewachsen, treffen auf ihre ost-sozialisierten Gegenspielerinnen. Füreinander öffnen sie ihre Schubladen. Es entsteht eine vielstimmige und zutiefst subjektive Chronik, die mit privaten oder öffentlich zugänglichen Textquellen belegt und aus der Erinnerung referiert wird. An den großen Weltanschauungen entlang – und ihnen entgegen. Die Bühne als Ort für einen utopischen Dialog über die deutsch-deutsche Geschichte der letzten 40 Jahre. Eine Stunde vor der Vorstellung wurden die Schüler*innen zu einer Kurzeinführung eingeladen, bei der die Künstler*innen über ihre Arbeitsweise und Fragestellungen zur Ost-Ost Geschichte sprachen.