TUSCH³

Zum Schuljahr 2020/21 initiiert TUSCH erstmals eine Partnerschaft zwischen einer Schule mit sonderpädagogischem Förderbedarf, einer Regelschule und einem Theater. Neben der Carl-von-Linné-Schule und dem Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium fungiert als Theater beim Modellprojekt TUSCH³ das RambaZamba Theater – ein professionelles Theater mit einem inklusiven Ensemble. Im Zentrum der Jugendarbeit des RambaZamba Theaters steht die künstlerische Arbeit und persönliche Begegnung von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung verschiedenen Alters. Dabei geht es auch immer um das Infragestellen von Normen, Hinterfragen von Machtstrukturen und den Umgang mit diesen scheinbar gesetzten Strukturen.

Ebenso wie bei der TUSCH Partnerschaft entwickeln die drei Partner bei TUSCH³ einen breit angelegten Austausch zwischen Schüler*innen, Künstler*innen und Pädagog*innen. Mit TUSCH³ möchten wir darüber hinaus Schüler*innen mit und ohne Beeinträchtigung, die sich in ihrem Alltag nicht begegnen, in Kontakt bringen und so einen Raum für Erfahrung schaffen. Erst in der Begegnung ergibt sich häufig das Interesse am Gegenüber. Diese Qualität zu entdecken, steht dabei im Fokus:  das gegenseitige Kennenlernen der Schüler*innen und die Akzeptanz von Diversität und individuellen Kompetenzen des Anderen.

TUSCH Projekte orientieren sich eng an den Interessen und Profilen der Beteiligten und Institutionen und senden nachhaltige Impulse für die inklusive kulturelle Bildungsarbeit in Schule und Theater.