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Fortbildung
31. Mai 2021 /// 16-18 Uhr

Positive Zukunftsvisionen (er)finden
TUSCH & Theaterscoutings

 

Krisenszenarien prägen die Gegenwart und die kommenden Generationen. Inwiefern können wir angesichts dessen Wünsche zum Motiv oder Motor in künstlerischen Prozessen machen? Wie können wir mit Kindern und Jugendlichen positive Zukunftsvisionen mit szenisch-performativen Mitteln erfinden? Im Workshop werden Formate und Methoden aus Kunst und Zukunftsforschung vorgestellt, getestet und diskutiert, die eine Artikulation von Wünschen, eine gemeinsame Wunschproduktion oder eine Entwicklung wünschenswerter Zukünfte ermöglichen sollen. Make a wish!

Um den Blick über den Tellerrand des eigenen Partnertheaters in die Welt-Hauptstadt der freien Theater- und Tanzszene zu werfen, bietet TUSCH Berlin in Kooperation mit Theaterscoutings Berlin regelmäßig seinen Partnerschaften unterschiedliche Formate wie die Spielstättentour und Fortbildungsworkshops von Künstler*innen der freien Szene für interessierte Lehrer*innen und Theaterpädagog*innen sowie ausgewählte Stücke der freien Szene inklusive Mini-Workshop für Schüler*innen an.


Workshopleitung
Eva Plischke ist Kulturwissenschaftlerin und Performerin. Im Rahmen des künstlerisch-wissenschaftlichen Graduiertenkollegs „Versammlung und Teilhabe – Urbane Öffentlichkeiten und Performative Künste“ (Hamburg) promovierte sie zum Verhältnis von szenischer Kunst und Zukunftsforschung. Eva Plischke ist Mitbegründerin des freien Theaterkollektivs Turbo Pascal, mit dem sie interaktive Performances entwickelt, die das Theater zum Versammlungs- und Verhandlungsraum gesellschaftlicher Prozesse, Dynamiken und Utopien machen (u.a. „Böse Häuser“ 2017 an den Sophiensaelen, Berlin). Zudem realisiert sie mit Turbo Pascal partizipative Projekte mit Bürger*innen oder Kindern und Jugendlichen (u.a. Deutsches Theater Berlin, Theater Freiburg, Staatsschauspiel Dresden/Bürgerbühne).

Fragen und Anmeldungen bis zum 24. Mai bei TUSCH Berlin: info(at)tusch-berlin.de oder bei Nathalie Frank: nathalie.frank(at)pap-berlin.de. Der Workshop findet voraussichtlich digital statt. 

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