netzwerk inklusive theaterarbeit

Das Netzwerk Inklusive Theaterarbeit unter dem Dach von TUSCH hat das Ziel, sich gegenseitig auszutauschen, zu vernetzen und inklusives Denken und inklusive Theaterarbeit stärker in Schulen, aber auch der theaterpädagogischen Arbeit zu verankern.

Das Netzwerk möchte, dass Schüler*innen aus Grund- und Sekundarschulen, Gymnasien und sonderpädagogischen Förderzentren die Möglichkeit haben, gemeinsam Theater zu spielen und Modelle gemeinsamen Lebens und Lernens zu erproben. Inklusive Theaterprojekte sind für beide Seiten – Förderzentren und Regelschulen – außerordentlich bereichern und kreative und soziale Kompetenzen fördernd.

Neben der Vernetzung und dem Austausch von Erfahrungen und methodischen Ansätzen möchte das Netzwerk inklusive Schultheaterprojekte deutlich sichtbarer in der Öffentlichkeit machen und Regelschulen in Berlin aktiv für die inklusive Theaterarbeit in Berlin gewinnen. Dazu veranstaltet das Netzwerk regelmäßig Praxistage sowie Diskussionsrunden und vermittelt Hospitationsmöglichkeiten Interessierter an Schulen.

TUSCH Berlin sowie Werner Beusterien, Friederike Jentsch und Andreas Merkert, Lehrkräfte an sonderpädagogischen Förderzentren, und Sandra Rasch, Leiterin der Theaterpädagogik am RambaZamba Theater, sind das Organisationsteam des Netzwerks Inklusive Theaterarbeit. Sie verfügen über langjährige schulische Theatererfahrungen und haben im Rahmen der TUSCH Partnerschaften inklusive Theaterprojekte entwickelt.

tusch koproduktion

TUSCH Koproduktion folgt der Auffassung von Kultureller Bildung, die in Kindern und Jugendlichen Co-Produzent*innen eines künstlerischen Ereignisses sieht. Gemeinsam mit Künstler*innen entwickeln Schüler*innen über einen Zeitraum von mehreren Monaten eine professionelle Theaterproduktion, bei der sie als Expert*innen und Akteur*innen ihr Wissen und ihre Fertigkeiten auf allen Produktionsebenen und in allen Entscheidungen gleichberechtigt einbringen.

produktionen 2021

September 2021

“Hast du einen Bart, Herr Sarah?”
Eine inklusive bewegte Forschung zum Thema „Mann-Sein”

Wann ist ein Mann ein Mann? Was denken Jugendliche darüber? Wie zeigt sich Männlichkeit bei einem im Iran und einem mit dem Down-Syndrom aufgewachsenen Mann? Welche Positionen der Ungleichheit ergeben sich daraus? Gemeinsam mit einem Tänzer und einem Performer erforschen Jugendliche anhand von Bewegung und Körpersprache das Thema „Mann-Sein“ performativ, suchen Chancen und Freiräume, um über Männlichkeit neu nachzudenken und entwickeln am Ende ein interaktives Tanztheaterklassenzimmerstück.

In Kooperation mit dem RambaZamba Theater
Beteiligte Schulen: Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium, Campus Efeuweg
Premiere: September 2021

Tanz & Choreographie: Kaveh Ghaemi
Performerin: Juliane Siebecke
Theaterpädagogische Begleitung/Dramaturgie: Sandra Rasch
Produktionsleitung: Jutta Polić

Gefördert vom Fonds Soziokultur aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Heidehof Stiftung GmbH

November 2021

DAS MORGEN AN DER ECKE
Perspektiven für die
Stadt von Morgen

Was verspricht uns die Stadt, in der wir leben und sind die bestehenden Spielregeln, zukunftsfähig? Wie könnte die Stadt von morgen aussehen? Gemeinsam mit Jugendlichen – Expert*innen für ihre Stadt und ihre Zukunft – bewegen wir uns beobachtend im städtischen Raum, hinterfragen performative Muster, verbinden Stadt- und Zukunftsforschung mit zeitgenössischem Tanz und virtuellen Realitäten und entwickeln am Ende eine Tanztheaterperformance für junges Publikum im öffentlichen Raum.

In Kooperation mit FELD Theater
Beteiligte Schule: Katholische Schule St. Franziskus
Premiere: November 2021

Choreographie, Tanz & Stadtraumforschung: Gabriele Reuter
Choreographie & Tanz: Gabriel Galindez Cruz
Produktionsleitung: Jutta Polić
Dramaturgie: Ilona Sauer

Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

kooperation mit theaterscoutings

Um den Blick über den Tellerrand des eigenen Partnertheaters zu werfen und die große freie Theater- und Tanzszene in Berlin zu entdecken, kooperiert TUSCH mit Theaterscoutings Berlin – ein Programm des Performing Arts Programms Berlin.

Theaterscoutings weist auf spannende Veranstaltungen der Freien Szene hin, begleitet Interessierte persönlich ins Theater, organisiert Gespräche mit den Künstler*innen und Künstlern und einen Austausch über das Gesehene.

Gemeinsam mit Theaterscoutings veranstaltet TUSCH regelmäßig gemeinsame Veranstaltungen: Spielstätten-Touren und Live Einführungen in die freie Szene für Lehrer*innen, Theaterpädagog*innen und Künstler*innen sowie Vorstellungsbesuche inklusive interaktiven Nachbereitungsformaten, Live Spielstätten-Touren, Meet the Festival Makers u.v.m. für Schüler*innen.

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