Aktuelles

Bewerbung bei TUSCH und Informationsnachmittag für TUSCH-interessierte Schulen

Bis zum 15. Januar 2017 können sich Berliner Schulen wieder für eine dreijährige TUSCH-Partnerschaft mit einem Berliner Theater ab dem Schuljahr 2017/18 bewerben. TUSCH freut sich auch ausdrücklich über Bewerbungen von Schulen mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt. Die Bewerbungsunterlagen befinden sich hier zum Download bereit.

Für Schulen, die Interesse an einer Kooperation haben, bietet TUSCH eine Informationsveranstaltung an am

12. Oktober 2016 um 17:00 Uhr
im Palais Podewil, Klosterstr. 68, 10179 Berlin

TUSCH gibt über die verschiedenen Aspekte des TUSCH-Programms Auskunft und beantwortet offene Fragen. Bei Interesse melden Sie sich bitte per Mail bei info@tusch-berlin.de an.

 

Netzwerk „Inklusive Theaterarbeit“ in Berlin gegründet

Am 22. Juni 2016 wurde mit Teilnehmer*innen aus den Bereichen Schule, Berufsbildung, Behindertenhilfe und Theater das Netzwerk „Inklusive Theaterarbeit“ im Palais Podewil in Berlin-Mitte gegründet. Ziel des Netzwerks ist, sich gegenseitig auszutauschen, zu vernetzen und inklusives Denken und inklusive Theaterarbeit stärker in Schulen zu verankern.

„Wir möchten, dass Schüler*innen aus Grund- und Sekundarschulen, Gymnasien und sonderpädagogischen Förderzentren die Möglichkeit haben, gemeinsam Theater zu spielen und Modelle gemeinsamen Lebens und Lernens zu erproben. Inklusive Theaterprojekte sind für beide Seiten – Förderzentren und Regelschulen – außerordentlich bereichernd, kreativ und soziale Kompetenzen fördernd“, so das Organisationsteam des Netzwerks.

Neben der Vernetzung und dem Austausch von Erfahrungen und methodischen Ansätzen möchte das Netzwerk inklusive Theaterprojekte auch deutlich sichtbarer in der Öffentlichkeit machen und Regelschulen in Berlin aktiv für die inklusive Theaterarbeit in Berlin gewinnen. Beim Netzwerktreffen wurden bereits erste Kontakte zwischen Schulen und Theaterschaffenden geknüpft und inklusive Projekte angedacht.

TUSCH Berlin sowie Werner Beusterien, Friederike Jentsch und Andreas Merkert – Lehrkräfte an sonderpädagogischen Förderzentren – sind das Organisationsteam des Netzwerks „Inklusive Theaterarbeit“. Sie verfügen über langjährige schulische Theatererfahrungen und haben im Rahmen der TUSCH-Partnerschaften inklusive Theaterprojekte in Spandau und Neukölln entwickelt.

 

Neue Schulen bei TUSCH – Herzlich Willkommen!

Jedes Jahr können sich Berliner Schulen für eine dreijährige TUSCH-Partnerschaft mit einem  Theater bewerben. 24 Schulen haben sich beworben, fünf neue Schulen konnten wir vermitteln. Wir freuen uns, in diesem Jahr folgende Schulen neu in unserem TUSCH-Kooperationsnetzwerk begrüßen zu dürfen:

  • Arnold-Zweig-Grundschule – Fliegendes Theater
  • Carl-Bosch-Schule – English Theatre Berlin
  • Gustav-Freytag-Schule – Staatsoper im Schillertheater
  • Melanchthon-Schule – Theater an der Parkaue
  • Käthe-Kollwitz-Gymnasium – Sophiensaele

 

Neu bei TUSCH – mehr Zeit, mehr Nähe und mehr Aktivitäten

Im Herbst 2014 hat TUSCH Berlin gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft und mit Partnern aus den Theatern, Schulen und dem Bereich Kulturelle Bildung im Rahmen der TUSCH-Denkwerkstatt das TUSCH-Projekt reflektiert und diskutiert. Viele Ideen und Forderungen, die sich im Rahmen der Veranstaltung ergeben haben, werden wir zum kommenden Schuljahr 2016/17 bei den neu vermittelten TUSCH-Partnerschaften umsetzen: TUSCH schafft einen Rahmen für mehr Zeit, mehr Nähe und mehr Aktivitäten in den Partnerschaften. Das beinhaltet eine intensivere Förderung des Verständigungsprozesses der beiden Institutionen Theater und Schule, eine stärkere Anbindung beider Partner, das Probejahr, die verstärkte Qualifizierung der TUSCH-Aktiven und insbesondere eine Reduzierung der Partnerschaftsanzahl zugunsten einer qualitativen Ausgestaltung der einzelnen Kooperation u. v. m.

Außerdem wird es für die neuen Partnerschaften ein anderes Fördersystem geben: Um einen stärkeren Anreiz für das Engagement und die Kreativität der Partnerschaften zu schaffen, wird die bisherige einheitliche Verteilung der Honorare durch eine individuelle Förderung ersetzt. Je mehr Zeit investiert wird, je mehr Personen im TUSCH-Projekt aktiv sind, je mehr inhaltlich innovative Projekte geplant sind, je breiter die Theaterprojekte aufgestellt sind, desto mehr Honorar kann eine TUSCH-Partnerschaft beantragen.

Für eine größtmögliche Transparenz bei der Entscheidung über die individuellen Förderungen hat TUSCH Berlin eine Jury ins Leben gerufen, die über die beantragte individuelle Fördersumme der jeweiligen TUSCH-Kooperationen entscheidet. Weitere Informationen zu den den Änderungen finden Sie hier!