Aktuelles

Bewerbungszeitraum für neue TUSCH-Partnerschaften bis zum 15. Februar!

Ab jetzt können sich Schulen für eine TUSCH-Partnerschaft bewerben. In der dreijährigen TUSCH-Kooperation entwickeln Berliner Schulen und Theater  gemeinsam vielfältige Theaterprojekte. Achtung: Es gibt einen neuen Bewerbungszeitraum, der am 15. Februar endet! Außerdem setzt TUSCH den Fokus ab dem Schuljahr 2016/17 verstärkt auf die qualitative Ausgestaltung der TUSCH-Partnerschaften. Das bedeutet u. a.:

  • TUSCH schafft einen Rahmen für mehr Zeit, mehr Nähe und mehr Aktivitäten in den Partnerschaften. So kann das TUSCH-Projekt noch stärker in die Breite der Schule und des Theaters wirken.
  • Das erste Jahr der Partnerschaft ist ein Probejahr: es dient dazu, sich gegenseitig kennen zu lernen, die Partnerinstitution zu besuchen und gemeinsam kleine Theaterprojekte durchzuführen. Danach können beide entscheiden, ob sie ihre Kooperation fortführen wollen. Wenn das erste Jahr funktioniert, stehen auch die beiden weiteren Jahren auf einem guten Fundament.
  • Theater und Schule sind zwei unterschiedliche Systeme und Lebenswelten. Wir wollen durch das gegenseitige Kennenlernen des Schul- und Theateralltags oder theaterpädagogischen Methoden den Verständigungsprozess fördern.
  • Nach Ablauf der TUSCH-Partnerschaft sind es insbesondere die Pädagog*innen, die den TUSCH-Gedanken weiterführen: TUSCH bietet verstärkt praxisnahe Fortbildungsworkshops zu innovativen theaterpädagogischen Methoden oder organisatorischen Kenntnissen rund um die Theaterarbeit.

Hier geht es zur TUSCH-Bewerbung!

 

„Ihr seid das Thema! – In Interaktion mit einem Publikum treten“

Welche Rolle(n) kann das Publikum in der theaterpädagogischen Praxis spielen? Gemeinsam mit der Performerin, Kulturwissenschaftlerin und Mitgründerin der Performancegruppe „Turbo Pascal“ Eva Plischke beschäftigten sich die Teilnehmer*innen mit dem Thema Publikumsinteraktion. Dabei wurden grundlegende Dimensionen der Anwesenheit und Ansprache des Publikums erkundet; Anordnungen und Raumsituationen, die das Verhältnis von Spieler*innen und Zuschauer*innen verschieben erfunden; Möglichkeiten und Medien der Mitsprache des Publikums getestet; und erörtert, welches Publikum man eigentlich im Theater adressieren will. Die Teilnehmer*innen entwickelten verschiedene kurze Performances, bei denen auch deutlich wurde, welche Schwierigkeiten auftreten, wenn die Zuschauer*innen zugleich aktive Mitspieler*innen sind.

 

„Theatertechnik – Visuelle Medien, Licht, Video und Ton“

Wie setze ich eine Idee, ein künstlerisches Konzept, eine Inszenierung unter Berücksichtigung der vorhandenen Möglichkeiten um? Wie nutze ich die Technik sinnvoll um gewünschte Stimmungen und Effekte zu erzielen? Diese Fragen beantwortete der langjährige Technische Leiter des TUSCH-Festivals, Matthias Henkel, den Theaterkünstler*innen und Lehrer*innen der TUSCH-Partnerschaften. Gemeinsam wurden wichtige Sicherheitsvorschriften geklärt oder technisches Equipment wie ein Tonpult, visuelle Medien, verschiedene Mikrofontypen und Scheinwerfertypen angeguckt. Welche Lichtrichtung – Frontal-, Gassen- oder Gegenlicht – und welche Farbfilter – etwa eine blaue für weißes kaltes Licht – für die richtige Stimmung sorgen, wurde direkt ausprobiert. Das TUSCH-Festival 2016 kann jetzt zumindest aus theatertechnischer Sicht kommen!

 

 Das TUSCH Festival 2015 im RBB

Beitrag im ZIBB-Magazin vom 3.03.2015