Aktuelles

TUSCH goes Theaterscoutings

TUSCH initiiert und fördert dreijährige Partnerschaften zwischen Berliner Schulen und Theatern. Der Aufführungsbesuch im jeweiligen Partnertheater ist dabei fester Bestandteil der Schul- und Theater-Kooperationen. Um den Blick über den Tellerrand des eigenen Partnertheaters in die Welt-Hauptstadt der freien Theater- und Tanzszene zu werfen, bietet TUSCH in Kooperation mit Theaterscoutings Berlin seinen Partnerschaften ein gemeinsames Format an: Es werden regelmäßig passende Vorstellungen in der freien Szene ausgewählt und zusammen mit einer exklusiven Stückeinführung oder einem Mini-Workshop für Schüler*innen angeboten. Wir laden hiermit herzlich ein zu:

„Antigone“ des RambaZamba Theater in Kooperation mit dem Deutschen Theater Berlin am 14. Mai 2019 um 20.00 Uhr für Schüler*innen der 10. – 13. Klassen

und

„Amnesie Atlantis“ des Jungen Ensembles der Neuköllner Oper am 24. Mai 2019 um 11.00 Uhr für Schüler*innen der 10. – 13. Klassen

Weitere Informationen zu den Stücken, den darin enthaltenen Themen und den interaktiven Nachgesprächsformaten finden Sie hier: Einladung TUSCH goes Theaterscoutings!

 

TUSCH Festival

Vom 13. bis 15. März präsentierten Kinder und Jugendliche aus aus dreizehn TUSCH Partnerschaften von der Grundschule bis zur Berufsschule beim diesjährigen TUSCH Festival die kleinen und großen Fragen und Antworten über das Menschsein und die Gegenwart: Geschichten von Macht und Miteinander, von Ungerechtigkeit und Zukunftsvisionen, von Rebellion und Solidarität. Einen gelungenen Auftakt lieferte die Band der Arnold-Zweig-Grundschule, die das TUSCH Festival musikalisch eröffnete. Unter dem Motto „Warum halten eigentlich die meisten Menschen so gerne Reden?“ führten erstmals Schüler*innen der Peter-Ustinov-Schule durch den Eröffnungsabend. Sie begrüßten kurzweilig, moderierten mit viel Humor und präsentierten eigene künstlerischere Einlagen. In der anschließenden Eröffnungsinszenierung „Alles Zucker! Hänsel, Gretel und andere Geschwister“ der TUSCH Partnerschaft des Oberstufenzentrums Bekleidung und Mode und des Deutschen Theaters spielten zehn Jugendliche einer Willkommensklasse ihre eigene Version von „Hänsel und Gretel“. Die Jugendlichen gingen der Frage nach „Was, wenn ein Weggang von zuhause eine gute Alternative ist?“ und verbanden das Märchen kreativ mit ihren eigenen Zukunftswünschen.

In den zwei folgenden Festivaltagen präsentierten rund 300 Schüler*innen ihre Theaterproduktionen in Form von Improvisationen, biografischen Erzählungen und ausdrucksstarken Performances und zeigten dem Publikum, welche Gedanken und Gefühle sie mit Themen wie Armut, Gleichberechtigung und Zukunft in Verbindung bringen. Wer Lust hatte, sich noch intensiver über die Festivalproduktionen auszutauschen, konnte an den Nachgesprächen der beteiligten Gruppen teilnehmen, die nach jedem Programmblock stattfanden.